Die Olympischen Spielen gelten als das größte Ziel eines jenen Sportlers. Dort einmal dran teilzunehmen, war auch einmal mein Ziel gewesen.
Die Ursprünge liegen in der Antike. 1894 fand die Wiedereinführung der Olympischen Spiele der Neuzeit statt.
Den Grundgedanken und auch Begründer dieser Wiedereinführung kam von Pierre Baron de Coubertin (1863 -1937).
Hier ein Zitat von Coubertin was seine eigentlichen Gedanken zu den Spielen war:
Damit hundert Menschen ihren Körper bilden, ist es nötig, daß fünfzig Sport treiben. Damit fünfzig Menschen Sport treiben, ist es nötig, daß zwanzig sich spezialisieren. Damit sich aber zwanzig Menschen spezialisieren, ist es nötig, daß fünf zu überragenden Gipfelleistungen fähig sind.
Coubertin sah die Spiele als die Möglichkeit als ein brüderliches und glückliches Zusammentreffen zu ermöglichen. Desweiteren sollen sie den Frieden bewahren und den Menschen Respekt beibringen.
Doch wo ist dieser Gedanke hin??? Geht es heute nich nur noch darum, einen Weg zu finden ganz oben auf dem Podest zu stehen??? Egal welche Mittel und Wege dazu nötig sind.
Gerade hier kommt mir sofort der Gedanke “Doping” in den Sinn. Doch damit möchte ich mich nicht beschäftigen, da ich dies schon im ersten Artikel tat. Viel mehr geht es mir darum,welchen Maßstab die Sportler bei den Olympischen Spiele setzen und was Olympia so einzigartig macht.
Mich interessieren vor allem die Sommerspiele, welche ja nich allzu weit zurück liegen. Ich selber kannte jemanden der dort teilnahm. Phillip Boy, Turner. Es waren seine 1. Spiele. Ich habe ihn gefragt was denn sein Ziel sei und was er erreichen möchte. Seine Antwort darauf hin: Ich möchte mit der Mannschaft einen Medaille gewinnen und wenn es mir gelingt Einzeln meine persönliche Bestleistung einzustellen. Dazu muss ich sagen, er ist ein Sportler der seine Ziele immer sehr hochsteckt.

Viele andere Sportler, die das erste mal dran teilnahmen,sagten: Ich bin stolz es hier her geschafft zu haben und werde mein Bestmögliches geben.
Dies finde ich zwar eine gute Einstellung, doch wenn ich diese Chance bekommen würde und alles dafür getan hätte an den Olypmpischen Spielen teilzunehmen, dann würde ich nicht nur sagen, dass ich “NUR” mein bestmögliches geben möchte. Das wäre für mich selbstverständlich. Ich würde stattdessen sagen, ich werde das Feld ordentlich aufmischen und um eine Medaille kämpfen (oder so ähnlich).
Im Februar diesen Jahres, findet die Winterolympiade in Vancouver statt. Ich gucke auch sehr gerne Wintersport und habe vor kurzen ein Interview gesehen, wo Sportler eine Einschätzung abgegeben haben, die noch nicht die Norm geschafft haben. Ein Beispiel dafür waren Georg Hettich und Ronny Ackermann (Nordische Kombination), welche sagten, wenn sie die Qualifikation für Olympia nicht schaffen, dann ist es auch nicht schlimm. Ist das wirklich die richtige Einstellung für Leistungssport und sollte man Sportler mit so einer Meinung überhaupt zu Olympia lassen? Ich denke nicht. Wenn sie nicht alles dafür geben um daran teilnehmen zu dürfen und vielleicht nur durch eine gute Leistung, doch die Norm schaffen, denke ich, sollten sie dennoch zu bleiben.
Bei den Olympischen Sommerspiele gab es auch bei den Schwimmern einen der herausstach. MICHAEL PHELPS…
Er alleine gewann 8 Goldmedaillen!!!
Insgesamt hat er schon 14 Medaillen bei Olympia gesammelt. Eine unglaubliche Bilanz, wenn man bedenkt wie dicht die Weltspitze im Schwimmen ist. Er ist der Usain Bolt bei den Schwimmern. Doch wäre es nicht vielleicht spannender, wenn man nur eine begrenzte Anzahl an Disziplinen/Strecken absolvieren dürfte. Damit meine ich, dass ein Sportler z.b. nur 3mal einzeln an den Start gehen dürfte + 1mal in der Staffel?! Ich fand es nämlich nicht mehr so spannend es anzusehen, wenn Michael Phelps mit an den Start ging und jeder wusste er ist unschlagbar. Doch einer fand ein “Mittel” ihn zu besiegen. Paul Biedermann. Er schlug ihn bei der WM in Rom gleich zweimal und stellte zugleich zwei neue Weltrekorde auf. Sind also doch die “Übersportler” schlagbar. Ich finde das ist der Beweis. Aber zählt dabei noch der urpsrüngliche Gedanke von Coubertin??? Es sollte ein brüderliches Zusammenk0mmen sein. Doch heute ist es nur noch ein Kampf um die Macht der oder die Beste zu sein. Das ist in meinen Augen ein sehr negativer Aspekt, der sich in den Jahre so entwickelt hat.
Aber gut, nun zurück zum eigentlichen Thema Olympia.
Viele Fragen haben sich vielleicht schon mal gefragt, wo ist der Unterschied zwischen einer Olympiade und einer Weltmeisterschaft?! Ganz einfach: Wenn man einmal Olympiasieger war/ist, dann ist man das sein Leben lang. Es gibt keinen Ex-Olympiasieger. Bei einer Weltmeisterschaft ist dies anders. Da wird der Titel “weitergegeben”. Das ist auch der Grund was Olympia zu dem größten Ziel eines Sportlers macht. Ausnahmen gibt es natürlich auch, z.B. bei wird bei den Fußballern die WM höher angesehen, als Olympia.
So, ich hoffe, ich konnte euch wieder ein bisschen mehr für die Welt des Sports begeistern…
Es kommt demnächst noch ein Artikel…Thema ist noch nicht bekannt
bis dahin…
